Zum Hauptinhalt springen

Für Ärzte

Nutzen Sie Blasentagebuch-Daten für eine genaue Diagnose und effektive Behandlung urologischer Erkrankungen.

Integration des Tagebuchs in die Praxis

Verschreiben Sie ein Blasentagebuch als Standarddiagnostikwerkzeug bei OAB, Inkontinenz, HWI und Diuresestörungen. Der Patient führt das Tagebuch 3–4 Tage und schickt den PDF-Bericht vor dem Termin. Die Daten ersetzen 10–15 Minuten Anamneseerhebung und liefern ein objektives Bild statt subjektiver Erinnerungen.

  1. 1. Empfehlen

    Tagebuch beim Erstkontakt verordnen

  2. 2. Patient lädt herunter

    Kostenlos für iOS und Android

  3. 3. Führt 3–4 Tage

    Jede Miktion wird aufgezeichnet

  4. 4. Sendet PDF

    Vor dem Termin — Sie haben die Daten bereit

Beispiele aus der klinischen Praxis

Anna, 32 — clinical case
Beispiele aus der klinischen Praxis

Anna, 32

Harnverlust bei körperlicher Belastung, Niesen, Lachen — nach der zweiten Entbindung aufgetreten.

Häufigkeit und Umstände der Episoden aufgezeichnet — Belastungssituationen, Morgenstunden. 3-Tage-Daten: 4–6 Episoden pro Tag.

Beckenbodentraining (Kegel) verordnet. Tagebuch zur Verlaufsbeurteilung nach 4 Wochen genutzt.

Objektive Fortschrittskontrolle half bei der Anpassung der Trainingsintensität.

David, 48 — clinical case
Beispiele aus der klinischen Praxis

David, 48

Häufiger Harndrang nach intensivem Training, manchmal mit Inkontinenz.

Korrelation gezeigt — geringere Flüssigkeitszufuhr vor dem Training → mehr Harndrangepisoden. Tagesdiurese an Trainingstagen: 800–900 ml (Norm: 1,5–2 l).

Flüssigkeitszufuhr vor, während und nach dem Training angepasst.

Ohne das Tagebuch wäre der Zusammenhang zwischen Hydratation und Symptomen nicht erkennbar gewesen.

Johann, 70 — clinical case
Beispiele aus der klinischen Praxis

Johann, 70

Nächtliches Aufwachen 3–4 Mal, schwacher Harnstrahl, Gefühl unvollständiger Entleerung.

Nächtliche Episoden im Durchschnitt 3,2. Volumen pro Episode: 60–90 ml (kleine Portionen). FlowSelfie-Daten: Qmax 8 ml/s (Norm >15 ml/s).

Abendliche Flüssigkeitszufuhr angepasst. Alpha-Blocker verordnet. Verlauf nach 1 Monat erneut per Tagebuch beurteilt.

Die Kombination aus Tagebuch und Uroflowmetrie reduzierte die Diagnostik von 2 Terminen auf einen.

Beispieldaten aus der App

Der Patient schickt den PDF-Bericht vor dem Termin — Sie sehen reale Daten, keine Erinnerungen.

FlowSelfie Uroflowmetrie: Flussgeschwindigkeitsdiagramm (ml/s). Qmax, Gesamtvolumen, Dauer — Vergleich mit der Norm.

FlowSelfie Uroflowmetrie

Flussgeschwindigkeitsdiagramm (ml/s). Qmax, Gesamtvolumen, Dauer — Vergleich mit der Norm.

Tägliche Miktion: Balkendiagramm: X — Tagesstunden (00:00–24:00), Y — Volumen ml. Häufigkeit und Nachtepisoden sind sichtbar.

Tägliche Miktion

Balkendiagramm: X — Tagesstunden (00:00–24:00), Y — Volumen ml. Häufigkeit und Nachtepisoden sind sichtbar.

Flüssigkeitsbilanz: Verhältnis von Aufnahme zu Ausscheidung über 3–4 Tage. Zeigt Flüssigkeitsaufnahme-Störungen.

Flüssigkeitsbilanz

Verhältnis von Aufnahme zu Ausscheidung über 3–4 Tage. Zeigt Flüssigkeitsaufnahme-Störungen.

Tipps zur Integration in den Arbeitsablauf

  • Beim Erstkontakt verordnen — bei OAB, Inkontinenz, HWI, Diuresestörungen — für 3–4 Tage bis zum nächsten Termin
  • PDF vor dem Termin anfordern — Patient schickt es am Vortag; Sie kommen mit fertigen Daten
  • Statt ausführlicher Anamnese verwenden — PDF ersetzt 10–15 Minuten Erhebung; Patient vergisst keine Details
  • Zur Therapiekontrolle erneut verordnen — vor Beginn und nach 4–8 Wochen zur objektiven Beurteilung
  • FlowSelfie bei Obstruktionsverdacht empfehlen — Screening ohne Labor-Uroflowmetrie
  • Ergebnisse gemeinsam besprechen — Symptomvisualisierung erhöht die Therapietreue